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Dermabrasion: So funktioniert die Behandlung

Als Dermabrasion wird eine Behandlungsmethode bezeichnet, die mittels eines rotierenden Schleifkopfes (beispielsweise diamantbesetzt) oberste Hautschichten abträgt. Sie kommt bei Falten oder Narben zum Einsatz. Für die Dermabrasion sind Fachärzte zuständig. Eine Microdermabrasion hingegen, dürfen auch qualifizierte Kosmetikerinnen durchführen. Anwendungen für zu Hause sind ebenso möglich. Alle wichtigen Information dazu, finden Sie in diesem Artikel.

Inhalt

  1. Definition: Dermabrasion, Microdermabrasion und Microneedeling
  2. Anwendungsgebiete
  3. Technik und Behandlungsablauf
  4. Nachsorge
  5. Arzt oder Kosmetikerin?
  6. Mögliche Nebenwirkungen
  7. Kosten
  8. Microdermabrasion für zu Hause

 

Was ist eine Dermabrasion?

Dermabrasion

Dermabrasion Thumbnail

Die Dermabrasion wird auch als „Hautabschleifen“ bezeichnet und damit wird die Technik schon recht gut beschrieben. Ärzte der ästhetischen Medizin wenden diese mechanisch operative Methode an, in dem sie die oberen Hautschichten, mittels Schleifkopf oder Stahlbürste, bis zur gefäßführenden Dermis abtragen.

Nach dem die oberen Schichten der Haut abgetragen wurden, fängt diese an sich neu zu bilden. Im Zuge der Hauterneuerung beginnt diese zu nässen, schwillt an, rötet sich und blutet leicht. Da es durch die gezielte Verletzung der Haut zu Infektionen kommen kann, beispielsweise durch äußere Einflüsse wie Keime, wird mit einem schützenden Verband gearbeitet.

Dermabrasion: An welchen Körperstellen kommt sie zum Einsatz?

Die Dermabrasion eignet sich besonders für das gesamte Gesicht. Gezielt können auch nur einzelne Gesichtspartien, wie kleinere Fältchen an den Augen, behandelt werden. Da sich durch die Methode Narben optisch korrigieren sowie Hautunebenheiten vermindern lassen, kann das Hautbild deutlich verbessert werden. Dermabrasion regt die körpereigene Kollagenproduktion an, was die Haut jugendlicher, frischer und schöner erstrahlen lässt.

Microdermabrasion

Bei der Microdermabrasion handelt es sich um ein schonendes Peeling, das ebenso die oberen Hautschichten mechanisch abträgt, aber weniger in die Tiefe geht. Daher wird die Vorsilbe „micro“ verwendet, was übersetzt „klein“ bedeutet. Die Methode ist folglich sanfter und schonender als die herkömmliche Dermabrasion.

Mit einem speziellen Pulverstrahlgerät werden kleine Kristalle (beispielsweise sehr feiner Sand, Salz oder Aluminiumoxid) auf die Haut geschossen und gleichzeitig mittels Vakuums wieder abgesaugt. Die Microdermabrasion zählt zu einem mechanischen Peeling, das Falten, (Akne)narben, Verhornungen als auch Pigment- oder Altersflecken reduziert. Da die Haut nach der Behandlung lichtempfindlicher ist, sollten Sie auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten. Das gilt vor allem im Sommer! Eine direkte Einwirkung von UV-Strahlung kann zu Pigmentstörungen führen und es empfiehlt sich Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) zu verwenden. Ihr Arzt beziehungsweise Kosmetiker berät Sie dementsprechend.

Microneedling

Microneedling finden wir ebenso unter den Bezeichnungen Medical Needling oder Mesotherapie. Wie der Name schon verraten lässt, wird bei dieser Methode mit leichten Nadeleinstichen in die obere Hautschicht gearbeitet. Dadurch kommt es zu einem Wundheilungsprozess der zur Folge die Produktion von körpereigenem Kollagen hat, welches für die Straffheit und Elastizität unserer Haut hauptverantwortlich ist.

Wie funktioniert das Microneedling?

Der Arzt betäubt zunächst die Haut lokal und rollt dann mit einem Hautroller oder Pen über die zu behandelnde Stelle. Durch die feinen Nadeln werden tausende kleine Mikrowunden erzeugt, wobei die oberste Hautschicht intakt bleibt. Die Verletzung der Haut bewirkt eine Anregung zur Kollagenbildung und beginnt selbst zu heilen.

In der Regel heilen die winzigen Einstichstellen schnell ab, ohne dass diese Narben bilden. Das Resultat ist eine gefestigte und glatte Haut. Etwas Geduld sollten Sie mitbringen, da der Verjüngungseffekt sich nicht sofort einstellt. Der Körper benötigt eine gewisse Zeit zur Kollagenproduktion.

Der Vorteil ist, dass Sie meist sofort in die Sonne gehen können, da die Haut nicht verstärkt mit einer UV-Empfindlichkeit reagiert. Ob Microdermabrasion oder Microneedling für Sie als Methode in Frage kommt hängt vor allem von Ihren persönlichen Wünschen und Vorlieben ab. Ihr Arzt wird Sie dementsprechend beraten und die Behandlung empfehlen, welche individuell am besten für Sie geeignet ist.

 

Anwendungsgebiete

Dermabrasion und Microdermabrasion betreffen ähnliche Anwendungsgebiete, jedoch möchten wir Sie über die jeweiligen Einsatzbereiche der beiden Methoden etwas genauer informieren.

Narben glätten durch DermabrasionDermabrasion Narben glätten

Die Behandlung mit Dermabrasion eignet sich für verschiedene Arten von Narben. Kleinere Narben, Aknenarben, Verletzungsnarben oder Operationsnarben werden durch das Abschleifen der obersten Hautschicht abgetragen. Die Methode erfolgt kontrolliert und unter sterilen Bedingungen, so dass sich die Haut wieder regenerieren kann und eine glatte Hautoberfläche entsteht. In der Regel sind jene behandelten Narben optisch nicht mehr erkennbar. Vor allem für kleinere Narben, die erhaben, eingesunken (beispielsweise Aknenarben) oder flächig sind, erzielt man mit der Dermabrasion sehr gute Ergebnisse.

Bei welchen Arten von Narben ist Dermabrasion weniger geeignet?

Handelt es sich um wulstige Narben, großflächige Narben (beispielsweise nach Verbrennungen) oder ein übermäßiges Wachstum von Narbengewebe (Keloide) ist die Dermabrasion weniger zu empfehlen.

Wo kommt die Dermabrasion noch zum Einsatz?

  1. Altersflecken und Hyperpigmentierung
  2. Muttermale
  3. Stark verhornte Haut
  4. Kleine Fältchen im Gesicht (beispielsweise an der Oberlippe)
  5. Veränderungen und Elastizitätsverlust von Hautpartien, die vermehrter UV-Strahlung ausgesetzt wurden (Elastose)
  6. Erblich bedingte abnormale Hautveränderungen, die mit einer starken Pigmentierung einhergehen (Tuberöse Sklerose)
  7. Leichte Rötung im Wangen- und Nasenbereich auf Grund von erweiterten Blutgefäßen (Couperose)
  8. Verdickung der Nase durch eine Wucherung des Bindegewebes und der Talgdrüsen, die fast ausschließlich bei Männern höheren Lebensalters vorkommt (Rhinophym wird auch als „Knollnase“ oder „Kartoffelnase“ bezeichnet
  9. Bräunliche Pigmentstörung, die von Geburt an vorhanden ist (kongenitaler Riesennävus)
  10. Zur Befreiung von Fremdkörpereinsprengungen (beispielsweise Pulvereinsprengungen nach Explosionen)
  11. Selten auch zur Entfernung von Tattoos

Aknenarben: Dermabrasion, Mikrodermabrasion oder Chemabrasion?

Akne ist eine Hautkrankheit, die vorwiegend in der Pubertät auftritt, wobei die Ursache oft eine hormonelle Umstellung ist. Jungen trifft es deutlich häufiger als Mädchen, aber auch im Erwachsenenalter können uns die lästigen Pickel zu schaffen machen. Spätakne, die ab dem 25. Lebensjahr auftritt, wird von den Ärzten ebenso als Acne tarda bezeichnet.

Besonders nach einer schweren Akne können Narben zurückbleiben, die nach einer schlechten Wundheilung entstehen. Die Narben können klein und unscheinbar sein oder sich als kleine Grübchen im Gesicht optisch bemerkbar machen. Letztere werden als atrophe Narben bezeichnet, welche beim Heilungsprozess zu wenig Bindegewebe bilden konnten. Wenn zu viel Bindegewebe gebildet wird bezeichnet man diese als hypertrophe Narben. Sie sind erhaben und kommen eher seltener vor. Wenn, sind sie hauptsächlich an Brust, Rücken oder Schulter vorzufinden.

Wie bereits erwähnt kann Dermabrasion ein durch Akne verursachtes unebenes Hautbild verbessern.

Chemabrasion ist eine Kombination aus Dermabrasion und einem mitteltiefen chemischen Peeling (beispielsweise Trichloressigsäure).

Mikrodermabrasion kommt ebenfalls bei Akne zur Anwendung, um eine unreine und unebene Haut sowie Narbengewebe zu glätten.

Bevor Sie mit einer der Methoden eine Behandlung starten, sollten die Entzündungen abgeklungen sein. Eine Narbenbehandlung bei einer akuten, entzündlichen Akne ist nicht zu empfehlen. Ihr Arzt wird Sie dementsprechend aufklären.

Microdermabrasion und ihre Einsatzgebiete

Die Microdermabrasion arbeitet mit Kristallen, die die Haut weniger tief abschleifen. Hier einige Beispiele, bei denen diese Methode zum Einsatz kommt und helfen kann:

  1. Unreinheiten der Haut wie Pickeln und Mitessern. Verfeinert große Poren
  2. Hautunebenheiten
  3. Pigmentstörungen
  4. Kleine, störenden Fältchen im Gesicht
  5. Akne(narben)
  6. Starke Verhornungen
  7. Rosacea ist eine chronisch- entzündliche Erkrankung der Gesichtshaut mit Rötungen, Pusteln und Hautverdickungen
  8. Periorale Dermaditis (Mundrose) ist ein entzündlicher Hautausschlag mit Bläschen, der sich vor allem um den Mund bildet

 

Technik und Behandlungsablauf einer Dermabrasion

Bei der Dermabrasion wird mit einem meist elektrisch betriebenen Schleifkopf in gleichmäßiger Bewegung und konstanter Geschwindigkeit eine ausgeglichene Schleiftiefe über das gesamte Behandlungsareal ermöglicht. Das Betroffene Hautareal wird während der Behandlung kontinuierlich gekühlt mittels einer aseptischen, isotonen Kochsalzlösung. Um einer Infektion vorzubeugen, wird der behandelnde Hautabschnitt mit einem sterilen Material verbunden. So viel vorweg zur Technik.

Generell geht jeder Dermabrasion ein ausführliches Ärztegespräch voran. In diesem besprechen Sie gemeinsam, welche Ziele, Erwartungen, Wünsche und besondere Vorstellungen Sie zu der Behandlung haben. Sie erhalten genaue Informationen zum Ablauf, Nebenwirkungen und Risiken. Außerdem bestimmt der Arzt Ihren Hauttyp und untersucht Veränderungen der Haut wie Fältchen, Narben oder Altersflecken.

Findet eine Dermabrasion unter Betäubung statt?

Da die Dermabrasion ein größerer Eingriff ist, führen Sie diese am besten in einer Klinik mit erfahrenen Ärzten durch. Meist handelt es sich hierbei um Fachärzte der plastischen und ästhetischen Chirurgie.

Abhängig davon, wie umfangreich die Behandlung ausfallen wird, entscheidet der Arzt über die Art der Anästhesie. Laut Deutscher Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie wird empfohlen sich während der Dermabrasion in einen Dämmerschlaf versetzen zu lassen. Eingriffe können prinzipiell auch unter einer Vollnarkose durchgeführt werden. Bei einer kleineren Behandlung der Gesichtspartie genügt gegebenenfalls eine örtliche Betäubung (Lokalanästhesie) und Beruhigungsmittel.

Sollten Sie sich für eine Vollnarkose entscheiden, können Sie die Dermabrasion in einer spezialisierten Arztpraxis oder ambulant in einer Klinik durchführen lassen.

Wie genau läuft die Dermabrasion ab?

Dermabrasion Frau

  1. Abhängig von Ihrem genauen Anliegen, schleift der Arzt die oberen Hautschichten, bis zu einer gewissen Tiefe, mechanisch mit einem rotierenden diamantbesetzten Schleifkopf oder einer Stahlbürste ab.
  2. Während der Behandlung wird das betroffene Hautareal kontinuierlich gekühlt.
  3. Nach dem Eingriff ist die Haut gerötet, schwillt an, nässt und blutet.
  4. Um die Wundheilung zu unterstützen und zu beschleunigen, bestreicht der Arzt die Haut mir einer pflegenden Salbe. Krusten- und Narbenbildung soll so ebenfalls entgegengewirkt werden.
  5. Danach wird ein dünner Verband angelegt, um die Haut vor Infektionen mit Bakterien oder anderen Krankheitserregern zu schützen. Der Verband muss nach der Behandlung eigenständig regelmäßig gewechselt werden.
  6. Je nach Umfang der Behandlung, dauert der Eingriff selbst ungefähr 45 – 60 Minuten.

Bereits nach einmaliger Behandlung führt die Dermabrasion zu einem guten Ergebnis, das Sie über Jahre begleiten kann, wenn Sie auf genügend Sonnenschutz und einen rauchfreien Lebensstil achten. Um zu einem zufriedenstellenden Hautbild zu gelangen, kann es zu wiederholten Behandlungen kommen. Wieviel Zeit zwischen den jeweiligen Eingriffen vergehen sollen, besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt. Generell sollte die nächste Behandlung dann stattfinden, wenn sich die Haut wieder regeneriert hat.

Bei der Microdermabrasion ist eine örtliche Betäubung mittels Spritze oder Salbe nötig. Auch hier gilt, wenn größere Hautpartien behandelt werden sollen, wird manchmal zu einer Vollnarkose geraten.

Wie genau läuft die Microdermabrasion ab?

  1. Die Microdermabrasion arbeitet mit feinsten Kristallen wie Sand, Salz oder Aluminiumoxid. Die Behandlung lässt sich auch mit einem Ultraschall-Gerät durchführen. Anders werden bei einer Diamantmicrodermabrasion Diamantschleifköpfe zum Abschleifen der oberen Hautschicht verwendet
  2. Bei der Behandlung werden mittels Pulverstrahlgerät feine Kristalle mit hoher Geschwindigkeit auf die Haut gestrahlt (geschossen) und gleichzeitig durch ein Vakuum wieder abgesaugt.
  3. Nach dem Eingriff wird auf die behandelnde Hautstelle eine Salbe, zur besseren Wundheilung, gestrichen.
  4. Anschließend folgt zum Schutz vor Infektionen, ein Verband oder Pflaster.
  5. Je nach Behandlungsziel dauert die Microdermabrasion zwischen 15 und 60 Minuten.

Um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, können Sie die Microdermabrasion mehrmals wiederholen. Abhängig vom Behandlungsziel, das Sie erreichen möchten, wird auch die Anzahl an Eingriffen bestimmt. Ihr Arzt steht Ihnen dementsprechend beratend zur Seite. Damit sich die Haut wieder erholen kann, ist ein ausreichender Abstand zwischen den jeweiligen Behandlungen einzuhalten. In der Regel wird die Microdermabrasion alle vier Wochen wiederholt, wobei es bei Aknenarben oder Pigmentflecken eventuell kürzere Intervalle (2 Wochen) bedarf.

Frischere und glattere Haut durch Fruchtsäure?

Nicht nur durch die Microdermabrasion erreichen Sie ein frischeres und glatteres Hautbild, sondern auch mit einem Fruchtsäure-Peeling. Bei diesem wird die oberste Hautschicht abgeschält und das Ergebnis ist eine glattere Haut. Das Fruchtsäure-Peeling arbeitet mit 10- bis 70-prozentiger Fruchtsäure, welche unter anderem in Zitrusfrüchten oder Mandeln vorzufinden sind. Mit einem Pinsel oder Pad streicht der Arzt das gelartige Säurepräparat auf die Haut. Die Säure lässt die oberste Hautschicht absterben und zurück bleibt ein frischer und ebenmäßig wirkender Teint, der in der Regel sechs bis zwölf Monate bestehen bleibt.

Nachsorge

Um ein gesundes und optimales Ergebnis nach einer Dermabrasion oder Mikrodermabrasion zu erhalten, bedarf es ein paar Punkte zu beachten. Einige Empfehlungen haben wir für Sie aufgelistet:

  1. Schützen Sie Ihre Haut vor äußeren Einflüssen, die zu Reizungen führen könnten. Zigarettenrauch, Kälte und Hitze beispielsweise können die Haut stark strapazieren. Alkohol in Kosmetika bewirkt ebenso Reizungen als auch ein Austrocknen.
  2. Vermeiden Sie Nikotin und Alkohol. Rauchen vermindert die Durchblutung und verzögert somit die Wundheilung.
  3. Männern wird empfohlen sich einige Tage nicht zu rasieren und anschließend die elektrische Rasur durchzuführen, da diese schonender als eine Nassrasur ist.
  4. Stören Sie die Wundheilung nicht, in dem Sie eventuelle Verkrustungen entfernen, sonst können Narben entstehen. Nach einigen Tagen lösen sich Krusten von selbst.
  5. Sonne und Solarien sind für einige Zeit ein Tabu. Wenn möglich setzen Sie sich für sechs Monate keiner direkten UV-Strahlung aus, da es zu Pigmentflecken kommen kann. Wenn Sie in die Sonne gehen, wählen Sie einen Sonnenschutz mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor (LSF 50 ist ratsam), da eine neu gebildete Haut besonders anfällige für einen Sonnenbrand ist. Bei der Microdermabrasion vermeiden Sie die Sonne mindestens 24 Stunden und tragen Sie ebenso einen ausreichenden Sonnenschutz.
  6. Saunabesuche sollten Sie für einige Wochen nach der Behandlung aussetzen.
  7. Vermeiden Sie Schwimmbäder. Das Chlor im Wasser kann zu Hautreizungen führen.
  8. Verzichten Sie die ersten zwei Wochen nach der Behandlung auf Sport.
  9. Nach einer Dermabrasion lassen Sie für etwa 14 Tage das Make-up weg. Es können Infektionen entstehen.
  10. Nach einer Microdermabrasion dürfen Sie leichtes Make-up auftragen, um Rötungen abzudecken. Dickes Auftragen von Foundations ist zu vermeiden, da es die Poren verstopft. Lippenstift, Wimperntusche, Augenbrauenstift oder Lidschatten können Sie verwenden.
  11. Da eine Dermabrasion einen größeren Eingriff als die Mikrodermabrasion darstellt, kann Erstere leichte Schmerzen, ein Brennen oder Kribbeln verursachen. Durch Schmerzmittel, die den Wirkstoff Ibuprofen oder Diclofenac enthalten, können Sie Beschwerden lindern.

Dermabrasion: Arzt oder Kosmetikerin?

Da die Dermabrasion einen umfangreichen operativen Eingriff darstellt, dürfen nur erfahrene Ärzte die Behandlung durchführen (beispielsweise Dermatologen oder Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie). Bedenken Sie, dass eine lokale Betäubung oder Vollnarkosen nötig sind, die in jedem Fall von einem erfahrenen Arzt durchgeführt beziehungsweise Anästhesisten überwacht werden muss.

Hingegen ist die Microdermabrasion nicht auf ärztliche Berufe beschränkt und kann ebenso von qualifizierten Kosmetikerinnen durchgeführt werden. Es gibt verschiedene Kosmetikinstitute und Kosmetikakademien, die Schulungen diesbezüglich anbieten und Kosmetikerinnen bekommen nach erfolgreicher Absolvierung ein Teilnehmerzertifikat dafür. Informieren Sie sich unbedingt, ob jene Kosmetikerinnen solche Schulungen durchlaufen haben und genügend Erfahrung in diesem Bereich mitbringen.

 

Mögliche Nebenwirkungen der Dermabrasion

Bei der Dermabrasion kann es zu einigen Nebenwirkungen kommen, die allerdings meist vorrübergehend auftreten. Grundsätzlich hat es bei einer Operation allgemeine Risiken, die zu beachten sind. Wir haben für Sie mögliche Nebenwirkungen aufgeführt:

  1. Rötung, Schwellung und Blutergüsse
  2. Schmerzen
  3. Bluten und Nässen der Haut
  4. Wundheilung wird gestört
  5. Hautverfärbungen und Pigmentstörungen
  6. Taubheitsgefühl an der operierten Stelle
  7. Möglichkeit einer allergischen Reaktion
  8. Entzündungen und Infektionen
  9. Entstehung neuer und noch stärker ausgeprägter Narben
  10. Belastung von Herz und Kreislauf im Falle einer Vollnarkose

 

Die Microdermabrasion zählt zu einer schonenden und weniger schädlichen Behandlung. Vorausgesetzt sie wird von einer qualifizierten Kosmetikerin oder einem dementsprechenden Facharzt korrekt durchgeführt. Hautrötungen und kleine Hautblutungen zählen zu den möglichen Nebenwirkungen. Infektionen, Entzündungen, Narbenbildungen oder Pigmentstörungen sind sehr selten der Fall.

 

Wie viel kostet eine Dermabrasion?

Je nach Umfang des Eingriffs einer Dermabrasion und der Art der Narkose (ob lokale Anästhesie oder Vollnarkose) kommt es zu einer dementsprechenden Preisgestaltung. Ob die Behandlung ambulant oder stationär durchgeführt wird, spielt ebenso eine Rolle. Im Allgemeinen, je nach Größe beziehungsweise Aufwand einer Behandlung, können Kosten zwischen 500 und 2.000 Euro entstehen.

Handelt es sich um rein ästhetische oder kosmetische Gründe, warum Sie eine Dermabrasion durchführen möchten, müssen Sie die Kosten selbst tragen. Ärzten ist es jedoch möglich eine medizinische Indikation zu stellen, sollte es sich um entstellte Narben handeln oder diese mit Schmerzen sowie psychischen Belastungen einhergehen. In diesen Fällen übernehmen in der Regel die Krankenkassen die Kosten dafür. Lassen Sie sich bezüglich der Kostenübernahme von Ihrem Arzt und der Krankenkasse beraten.

Die Microdermabrasion besteht meistens aus mehreren Behandlungen, um ein gutes Ergebnis gewährleisten zu können. Die Behandlungskosten hängen sehr vom Arzt sowie dem Umfang und der Dauer des Eingriffes ab. Pro Behandlung können Sie etwa mit zwischen 80 und 150 Euro rechnen.

 

Kann ich eine Microdermabrasion zuhause durchführen?

Mittlerweile finden Sie verschiedene Modell für die Microdermabrasion zu Hause auf dem Markt, die eine Kombination von Peeling- und Vakuumsaugfunktion anbieten. Eine professionelle Beratung sowie eine qualifizierte Behandlung durch einen Arzt oder einer ausgebildeten Kosmetikerin bleiben jedoch aus. Individuelle Hautbildanalysen und Behandlungsmethoden für das jeweilige Anliegen können demnach nicht besprochen und durchdacht werden. Ebenso müssen Sie die zeitlichen Abstände und Wiederholungen einer Behandlung selbst abwägen. Wenn Sie die Microdermabrasion zu Hause durchführen, fehlt zumal eine professionelle Nachsorge und Begutachtung der Haut.

Es wird empfohlen die Behandlung von einem erfahrenen Arzt oder einer qualifizierten Kosmetikerin durchführen zu lassen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Wichtiger Hinweis für Sie: Dieser Artikel liefert weitgehende Informationen zu dem Thema und darf nicht zur Eigendiagnose und -behandlung verwendet werden. Ein Arztbesuch ist unerlässlich und ermöglicht Ihnen eine individuelle Beratung als auch Aufklärung. Fragen Sie nach einem Termin.

Quellennachweis:

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